"Die ganze Welt ist eine sehr schmale Brücke - und die Hauptsache ist: gar keine Angst zu haben"
 



Lebendiges, offenes Judentum bedeutet nicht leicht gemachtes Judentum:

  • Unsere Traditionen werden durch den dynamischen Prozess der Auseinandersetzung mit den heiligen Schriften immer wieder neu belebt.
  • Unsere Stärke gründet sich in der Vielfalt und in der Einzigartigkeit des Individuums.
  • Wir lassen uns beflügeln von neuen Ideen unserer Mitglieder und begrüßen ihr Engagement.

GESCHER ist das hebräische Wort für BRÜCKE - in diesem Fall eine Brücke in die Zukunft des Judentums. Die Tragpfeiler unserer Brücke sind der egalitäre Gedanke - das heißt, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen - und die Offenheit für Neues.

GESCHER ist offen für alle Menschen, die sich für ein modernes,  fortschrittliches Judentum interessieren und einsetzen wollen.

 

Wir wollen:

  • zeigen, dass die Alternative zu orthodox nicht säkular heißen muss.
  • das Bedürfnis des/der Einzelnen nach einer sinnvollen jüdischen Identität erfüllen
  • unsere Mitglieder inspirieren, Judentum zu einem wesentlichen Teil ihres Lebens zu machen.
  • unseren Beitrag leisten zur jüdischen Identität und Tikun Olam.

Schon vor 1933 hat es auch in Freiburg liberal-jüdisches Leben gegeben.

Wir möchten mit unserem am 1. Juli 2004 gegründeten Verein "Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher e. V." an diese Tradition anknüpfen und sind am 16. Juli 2004 Mitglied der "Union Progressiver Juden Deutschland" geworden.

Bedingt durch die starke Zunahme russischstämmiger Mitglieder beschäftigen wir uns seit diesem Jahr auch vermehrt mit Integrationsarbeit. So sind wir seit einiger Zeit z. B. in der Lage, für unsere Mitglieder individuellen Unterricht in Deutsch, Russisch und Hebräisch anbieten zu können.

Wir hoffen, mit Hilfe von Spenden bald eine eigene Torah-Rolle zu erwerben, und auch die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten wird uns in nächster Zeit beschäftigen, da momentan. alle Veranstaltungen noch in privaten Räumen stattfinden.

Wir bieten folgende Aktivitäten:

Mindestens einmal im Monat feiern wir einen Kabbalat Schabbat Gottesdienst. Dieser folgt dem traditionellen Ablauf und wird in Hebräisch gehalten.

Dabei ist es unser Anliegen, alle TeilnehmerInnen einzubeziehen, und durch Erklärungen, Übersetzungen und lautschriftlichen Übertragungen die Liturgie transparent zu machen. Wir singen viel und stellen immer wieder neue Melodien vor.

Der Gottesdienst erhält eine ganz eigene Atmosphäre, wenn alle, Männer und Frauen, ihn verstehen und mitgestalten können. Reihum bereitet jeder / jede ein kurzes Referat über den aktuellen Wochenabschnitt (Dwar Torah) vor.

Nach dem Gottesdienst laden wir zum Kiddusch ein.

An Erev Rosh HaShana, Kol Nidre, Sukkot, Chanukka, Purim und Schawuot finden traditionell Gottesdienste statt. Außerdem gehören ein gemeinsamer TuB'Schwat und natürlich der Pessach-Seder zur festen Einrichtung unserer Chawurah.

Jedes Jahr wird mit viel Begeisterung eine Sukkah errichtet und zum Fest zahlreich besucht.

Wir veranstalten regelmäßig Schiurim, Workshops und Vorträge.

Darüber hinaus können wir in Zusammenarbeit mit anderen jüdischen Gruppen und Gemeinden u.a. die Teilnahme und Mitwirkung an Schabbat-Morgen-Gottesdiensten, kulturellen Veranstaltungen, Seminaren und Tagungen vermitteln.

Wir freuen uns auf Sie!

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Aktuallisiert am: 19.10.2009